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Meilensteine der Schulgeschichte
1952 Aufgrund des großen Flüchtlingszustroms im Einzugsgebiet des nahen und weiteren Untergrüner Tals beschließt die damals noch selbstständige Gemeinde Oestrich, zu der auch Lössel gehört den Neubau einer modernen Volksschule mit zwölf Klassen und Turnhalle auf einem unbebauten Grundstück am unteren Saatweg. Der Bau soll in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Im heutigen Einzugsgebiet der Saatschule existieren zu diesem Zeitpunkt eine evangelische Volksschule in der Untergrüne, eine Schule für die Klassen 1-4 in Dröschede, eine katholische Volksschule in der Untergrüne und eine Schule in Lössel. Ferner gab es in der Obergrüne eine Gemeinschaftsschule und eine Schule in Dahlsen. Diese beiden Schulen gehörten damals zu Iserlohn. Die Schulzeit an den Volksschulen betrug 8 Jahre.
30. April 1954 Einweihung des ersten Bauabschnittes mit vier Klassen als Martin-Luther-Volksschule. In den Schulakten heißt es: “Inmitten einer herrlichen Landschaft ist eine vorbildliche, allen Forderungen der Zeit entsprechende Schule geschaffen worden.” Der Neubau ergänzt die räumlichen Möglichkeiten der evangelischen Volksschule an der Untergrüner Straße. Der Unterricht wird in beiden Schulgebäuden abgehalten. Erster Rektor ist Heinrich Hinkmann.

9. Oktober 1956 Letmathe und Oestrich schließen sich zur neuen Stadt Letmathe zusammen.
7. März 1959 Der zweite Bauabschnitt (der heutige hohe Hauptbau) wird bezogen. Hiermit wird gleichzeitig die evangelische Volksschule an der Untergrüner Straße aufgelöst und alle Klassen werden nun am Saatweg unterrichtet.

1966 Im Dezember 1966 wird in NRW das 9. Schuljahr für Volksschulen eingeführt. Dieses wird jedoch nicht an allen Schulen unterrichtet. Die Kinder aus der Obergrüne besuchen das 9. Schuljahr an der Schule am Gerlingser Weg in Iserlohn.
1968 Durch die NRW-Schulreform wird die Martin-Luther-Schule zur Grundschule. Im Juni 1968 werden die letzten Schüler des 8. Schuljahres entlassen und die Schüler der Klassen 5-7 auf andere weiterführende Schulen verteilt. Gleichzeitig werden die kleine Schule in Lössel und die katholische Volksschule in der Untergrüne aufgelöst und die Grundschule in Dröschede der Saatschule angegliedert. Die Volksschule in Dahlsen wird ebenfalls aufgelöst und die Kinder aus dem Einzugsgebiet Kesbern, Attern, Dahlsen gehen bis 1978 in die Waisenhausschule nach Iserlohn.
1970 Einrichtung eines zunächst 2-, später 5-zügigen Schulkindergartens in den Räumen der ehemaligen evangelischen Volksschule Obergrüne am Leckeweg. Der Schulkindergarten ist zentraler Schulkindergarten für Alt-Iserlohn. Der Schulkindergarten ist nicht für die zu Letmathe gehörigen Einzugsgebiete Dröschede, Lössel und Untergrüne zuständig.
1972 Einweihung des dritten Bauabschnittes, des Flachbaus am Haupthaus. Auflösung der Grundschule Dröschede. Alle Schüler aus dem Dröscheder Einzugsgebiet gehen fortan zur Saatschule.

4. März 1974 20 Jahre nach der Einweihung wird der bereits von Anfang an geplante Bau der Turn- und Schwimmhalle eingeweiht. Bei den Bauarbeiten stieß man auf eine Mini-Dechenhöhle, die die Bauarbeiten verzögerte. Die großen Fenster und die Tribüne erlauben vielfältige Schul- und Vereinsaktivitäten und gern wird die Halle für Einschulungsfeiern, Frühlings- und Herbstsingen und Weihnachtsfeste genutzt. Die moderne Schwimmhalle hat einen absenkbaren Boden, mit dem die Wassertiefe je nach Alter der Schüler und Ziel des Unterrichts variiert werden kann. 514 Kinder werden in 15 Klassen unterrichtet.
1975 Die Letmather Martin-Luther-Gemeinschafts-Grundschule gehört durch die kommunale Gebietsreform zur Stadt Iserlohn.
1978 Auflösung der Grundschule Obergrüne an der Grüner Talstraße. Die Iserlohner Schuleinzugsgebiete werden neu aufgeteilt. Das Einzugsgebiet der Saatschule erstreckt sich jetzt von Ellebrecht über Pillingsen, Roden, Lössel, Wixberg/Hegenscheid, Attern/Kesbern, Dahlsen, das ganze Grüner Tal, den Düsing und das Eiserne Kreus bis Dröschede, den Nücksberg und die Wapschledde. Ferner wird der Schulkindergarten am Leckeweg aufgelöst und an der Saatschule ein Schulkindergarten mit 4 Gruppen eingerichtet. Die Schülerzahl steigt hierdurch auf 542 Schüler in 22 Klassen. Zweiter Rektor der Schule wird Georg Schmitt, der vorher die Grundschule in der Obergrüne führte.
1982 Dritter Rektor der Schule wird Dieter Ossenberg.
1984 30. Schulgeburtstag mit ökumenischem Gottesdienst, Festfeier, Fahrradturnier Gründung des Fördervereines. Er ist einer der ersten (vielleicht sogar der Erste) im Bereich der Bezirksregierung Arnsberg.
1985 Die Schwimmhalle soll aus Kostengründen geschlossen werden. Starke Elterngegenwehr verhindert dies und Kinder von der Saatschule, dem Kindergarten Lössel und anderen Schulen können noch heute dort das Schwimmen erlernen.
1986 Erstes mehrtägiges Grundschulfest mit Ausstellung der Geschäfte und Unternehmen des Schulbezirks, Theateraufführung und buntem Kindertreiben.
1987 Übernahme einer Patenschaft für ein Kind in Brasilien über die Kindernothilfe. Die Saatschul-Linde wird mit großem Frühlingssingen gepflanzt.
1988 Einweihung des Feierraumes im Hauptgebäude. Erstes Sportfest für alle Kinder der Schule mit Spieleparcour von Laufen bis Kirschkernweitspucken.
1989 Fertigstellung einer Weitsprunganlage neben der Schule
1990 Umzug des Schulkindergartens aus der Obergrüne in das Schulgebäude am Saatweg. Zweites Schulfest am 9.6.1990 unter dem Motto “Sender Saat 31”. Über 2000 Besucher kommen bei bestem Wetter zu den Feiern.
1991 Schulhoferweiterung durch Angliederung eines Spielbereiches neben der Weitsprunganlage
1997 Einrichtung des Computerraumes in einem Klassenraum im Altbau
1998 Erste Schulrenovierung durch städtische „Tertia-Maßnahme“, Kollegium und Eltern Schulfest unter dem Motto „Fest für alle Sinne“
2000 Neugestaltung der Schulküche
2001 Mariele Rupieper wird zur 4. Rektorin der Martin-Luther-Grundschule.
2002 Die Betreuung von 'Acht bis Eins' wird an der Saatschule eingeführt. Trägerin ist die Evangelische Jugendhilfe Iserlohn. Schulfest unter dem Motto „Reise durch Europa“

2003 Durch einen Sponsorenlauf und zahlreiche Spenden von Eltern und Firmen werden Gelder für eine Schulhofumgestaltung gesammelt. Auf dem Hof I werden eine Röhrenrutsche, ein Friedenshäuschen und ein grünes Klassenzimmer aufgebaut, neben dem Neubau laden ein Turnreck und ein Wackelbalken zur Entspannung durch Bewegung ein. Umbenennung in „Saatschule“.

2004 Der 50. Schulgeburtstag wird mit einem ökumenischen Gottesdienst, einer Geburtstagsfeier und einer Schulrallye gefeiert.

2005 Die Schulhofumgestaltung wird durch die Anbringung von Maltafeln auf dem Schulhof I und den Aufbau eines Klettergerüsts auf dem Hof II fortgesetzt.

2006 Erneuerung der Schulhofbemalung Schulfest unter dem Motto „Spiel und Spaß auf der Saat“ Einrichtung der ersten “Homepage” der Schule unter der Adresse „www.saatschule.de“ Teilsanierung des Altbaus wg. Radon-Belastung. Neues Schullogo „Klasse 2000“ wird vom Lions Club für das Erste Schuljahr für 4 Jahre gesponsert.

2007 Die Offene Ganztagsschule wird mit einer Gruppe und 26 Kindern eingeführt.
Die OGS „Mäusenest“ bezieht den neu sanierten Altbau mit zwei Gruppenräumen, zwei Hausaufgabenräumen, einer Küche und einem Essraum. Die Saatschule darf eine Stelle für eine Sonderschullehrkraft im „Gemeinsamen Unterricht“ ausschreiben.
2008 Gestaltung des Eingangsbereiches mit einer Pflanzeninsel und dem Schulbaum aus Holz. Außenanstrich der NW-Seite und Einbau neuer Fenster.
2009 Fortsetzung der Schulhofgestaltung mit Fußballfeldern und Balltrichter auf Hof II, Beobachtungsplattformen gen Saattal und eines neuen Friedenshäuschens inmitten einer Spielinsel auf Hof I.
2010 Mit großem Erfolg wurde unter dem Motto „Saatschule – wir bewegen was“ eine Projektwoche durchgeführt, in der alle Kinder jahrgangsübergreifend lernten. Der Höhepunkt war eine Präsentation der Ergebnisse auf unserem Schulfest.
2011 Mit diesem Schuljahr ist das Programm „Klasse 2000“ für jeden Jahrgang sichergestellt. Die Saatschule erhält ein „Klasse-2000-Zertifikat“.
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